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Grüß euch,

letzte Woche ist meine Schwiegermutter gestorben. Wir sind immer noch sehr schockiert und traurig, aber langsam müssen wir uns um die rechtlichen Angelegenheiten kümmern.

Wann muss denn die Verlassenschaft geschätzt werden? Und von wem wird das durchgeführt, wen muss man da kontaktieren?
Gefragt 7 Nov in Immobilien & Wohnen von Erik

2 Antworten

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Nach deinem Begriff "Verlassenschaft" zu urteilen, lebte sie wohl in Österreich. Wenn deine Oma in Österreich ansässig war, dann wird das Verlassenschaftsverfahren von den Bezirksgerichten geführt und ist im Außerstreitgesetz geregelt. Zum größten Teil wird es von einem öffentlichen Notar als Gerichtskommissär abgewickelt.

Ablauf: Erfährt die Personenstandsbehörde von dem Sterbefall einer Person, übermittelt diese die Sterbeurkunde an das Verlassenschaftsgericht (Bezirksgericht in dessen Sprengel der Verstorbene seinen Wohnsitz hatte). Dieses legt einen Verlassenschaftsakt an und übermittelt ihn an den zuständigen Notar als Gerichtskommissär.

Beantwortet 7 Nov von Eberhard Schampanski
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Ich geb auch noch kurz meinen Senf dazu:

Nach dem Tod einer Person wird automatisch ein Verlassenschaftsverfahren eröffnet, bei dem die Übergabe des Erbes offiziell geregelt wird. Die Schätzung der Verlassenschaft ist dabei einer der ersten Schritte. Für die Durchführung der Schätzung das zuständige Bezirksgericht zuständig. Dieses schickt einen Notar, der nicht nur die Schätzung vornimmt, sondern alles rund um das Verlassenschaftsverfahren in die Wege leitet. Falls dir meine Antwort zu ungenau ist, lies dir doch diese Seite durch: https://raeumungen.at/verlassenschaft-schaetzung/

Da steht es noch genauer. Ihr schafft das, viel Trost wünsche ich dir!
Beantwortet 7 Nov von Miriam Lenker
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